Bootsversicherungen FAQ

Bootsversicherungen auf einen Blick

Eine Bootshaftpflichtversicherung gehört zu den wichtigsten Bootsversicherungen überhaupt. Denn diese kommt für Haftpflicht-Schäden auf, die Dritten gegenüber entstehen.

Kommt es beispielsweise zu einem Unglück, bei dem neben den Schäden auf dem Boot auch andere Yachten in Mitleidenschaft gezogen werden, bietet die Bootshaftpflicht als Wassersportversicherung den nötigen Schutz.

Dasselbe gilt selbst im Fall von Personenschaden oder gar bei tödlichen Unfällen, die eigens verursacht werden. Diese Art von Versicherung kommt immer dann ins Spiel, wenn der Bootsbesitzer anderen Schaden zufügt.

Das gilt nicht nur dann, wenn Eigentümer oder Personen Schaden zugefügt wird, sondern auch dann, wenn es zu einer Verunreinigung der Gewässer kommt. Die Bootshaftpflichtversicherung ist in manchen europäischen Ländern sogar Pflicht und wird bei der Einreise verlangt.


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Bootsversicherungen auf einen Blick

1Bootskasko
Während die Haftpflicht ausschließlich für Schäden aufkommt, die anderen gegenüber entstehen, zahlt die Bootskasko für Schäden, die am Boot entstehen. Dabei wird zwischen der Teilkaskoversicherung und der Vollkaskoversicherung unterschieden. Die Teilkasko kommt für Explosionsschäden, Brand- und Blitzschlagschäden auf, sowie für den Diebstahl des Bootes. Eine Vollkasko kommt zusätzlich noch für Teildiebstahl und Unfälle und Schäden auf, die durch höhere Gewalt entstanden sind. Durch die Bootskaskoversicherung ist das Boot mitsamt dem Zubehör versichert. Diese leistet innerhalb des Fahrtengebietes, der vereinbart wurde. Der Schutz kann daher bei bestimmten Umständen teilweise oder ganz versagt werden. Dies gilt dann, wenn das Boot in nicht vereinbartem Fahrtengebiet genutzt wurde, bei grober Fahrlässigkeit und abweichender Nutzung sowie bei der Teilnahme an Motorbootrennen.
2Insassen-Unfallversicherung
Unter der Insassen-Unfallversicherung wird eine Ergänzung zur Bootsversicherung verstanden. Diese kommt auf, unabhängig von einem Verschulden bei Vorliegen von Invalidität oder im Todesfall. Diese Versicherung umfasst alle Unfälle des Bootseigners sowie der Bootsinsassen, und zwar vom Moment des Betretens bis zum Verlassen des Bootes, das versichert ist, inklusive des Beibootes. Mögliche Unfälle, die beim Ein- und Aussteigen passieren können, gelten dabei als mitversichert. Dies bezieht sich auch auf sportliche Aktivität während der Benutzung des Bootes, bei der das Boot verlassen werden muss, wie beispielsweise Wasserskifahren. Von dieser Versicherung sind jedoch Personen ausgeschlossen, die beruflich für die Wartung und die Pflege des Bootes verantwortlich sind.
3Maschinen Elektronikversicherung
Die Maschinen Elektronikversicherung ist eine Zusatzversicherung, durch die stationäre und transportable Maschinen und Anlagen, Anlagen und Geräte der Kommunikations-, Informations- und Medizintechnik sowie sonstige elektronische und elektrotechnische Anlagen versichert sind. Durch diese Versicherung sind Einzelteile versichert, bei deren Beschädigung nicht der Gesamtbetrieb des Bootes behindert wird. Von dieser Zusatzversicherung werden sogar Materialfehler und Bedienungsfehler abgedeckt. Dabei kann auch eine erweiterte Maschinenversicherung oder eine erweiterte Elektronikversicherung abgeschlossen werden. Die erweiterte Maschinenversicherung kommt für Schäden an der Maschinenanlage sowie an der maschinellen Einrichtung auf. Die erweiterte Elektronikversicherung deckt auch Defekte an Radaranlagen, Festplatten und GPS- und AP-Navigatoren ab.
4Wassersportversicherung Rechtsschutzversicherung
Eine Wassersport Rechtsschutzversicherung bietet den Kostenschutz bei Rechtsstreitigkeiten. Immerhin können die Kosten in solchen Fällen ziemlich hoch ausfallen. Die Rechtsschutzversicherung umfasst dabei alle rechtlichen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Besitz oder dem Fahren des Bootes. Durch diese Versicherung sind sowohl die berechtigten Fahrer als auch die Mitfahrer versichert. Dabei sind sowohl die Gebühren des eigenen und des gegnerischen Anwalts, die Gerichtskosten sowie die Kosten für Sachverständige und Zeugen versichert. Daneben werden bei dieser Art der Versicherung alle anfallenden Kosten übernommen, die im rechtlichen Prozess entstehen können, wie z.B. die Reisekosten zu einem ausländischen Gericht, Kosten für Privatgutachter, Übersetzungskosten, Kosten für den Gerichtsvollzieher usw.
5Wassersport Haftpflichtversicherung
Die Privathaftpflichtversicherung für Wassersportschäden, die von einigen Versicherungsunternehmen angeboten wird, bezieht sich in der Regel nur auf den Gebrauch von Segelbooten, Schlauch- und Faltebooten sowie Surfbrettern. Diese gilt jedoch nicht für Segelboote oder Ruderboote mit Außenmotor, Jachten und Jet-Skis. Damit jedoch auch hier mögliche Schäden reguliert werden können, kann die Haftpflichtversicherung für den Wassersport abgeschlossen werden. Diese ist in einigen Ländern, wie Italien und Niederlande Pflicht. Bei der Einreise in diese Länder muss die Wassersport Haftpflichtversicherung abgeschlossen sein.
6Skipper-Haftpflicht
Die Skipper-Haftpflicht schafft Abhilfe, wenn Schäden an Dritten selbst verursacht wurden. Durch diese Versicherung ist im Schutz neben den Kosten bei Personenschäden auch die Nutzung von Beibooten und sonstigen Wassersportgeräten inbegriffen. Bei einer normalen Haftpflicht werden Schadensereignisse an der Yacht und dem ggf. vorhandenen Beiboot in der Regel nicht versichert. Dasselbe gilt auch bei Schäden in der Crew untereinander. Die Skipper-Haftpflichtversicherung zahlt auch in diesen Fällen. Selbst Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstanden sind, werden von dieser Versicherung abgedeckt. Auch die Bergung der Crewmitglieder wird durch diese Versicherungsart abgedeckt, was besonders dann wichtig ist, wenn im Notfall ein Helikopter zum Einsatz kommen muss.

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